Vorteile von Konfiguratoren – Unsere Top 4.

Nüchtern betrachtet führen Sie als Unternehmen einen Konfigurator aus folgendem Grund ein: Er soll Geld bringen. Also müssen entweder die Kosten sinken oder der Umsatz steigen. Individualisierbare Produkte bringen zwar auch Potenzial zur Kosteneinsparung mit sich. Wir konzentrieren uns in diesem Artikel aber auf den zweiten Punkt: Umsätze steigern. Warum sollten Ihre Kunden mehr bei Ihnen kaufen, nachdem Sie einen Konfigurator eingeführt haben? Hier sind die Top 4 Vorteile von Konfiguratoren.

Vorteil #1: Als Kunde identifiziere ich mich mit dem konfigurierten Produkt.

Das Produkt ist „selbstgebaut“. Der Konfigurator lädt mich ein, das Produkt aktiv mitzugestalten. Ich werde zum Konstrukteur. Und ich trete in Dialog mit dem Unternehmen und kann Entscheidungen treffen, welche sich auf das Ergebnis auswirken. Durchlaufe ich die einzelnen Schritte des Konfigurationsprozesses, muss ich kritische Entscheidungen treffen:

  1. Wie passe ich die Bauteile so an, dass sie perfekt für meine Situation passen?
  2. Welche Komponenten brauche ich, welche sind verzichtbar?
  3. Welche Bauteile kann ich nachträglich noch ergänzen?
  4. Was macht „mein“ Produkt zu einem Unikat?

Je nachdem, wie komplex die Konfiguration ist, kann ein zufriedenstellendes Endprodukt den Kunden durchaus mit Stolz erfüllen. Damit habe ich das Produkt aktiv weiterentwickelt. Menschen suchen nach Marken und Produkten, mit denen Sie sich identifizieren können. Die emotionale Bindung zum gekauften Produkt steigt.

Kunden identifizieren sich mit individualisierbaren Produkten.
Kunden identifizieren sich mit individualisierbaren Produkten.

Vorteil #2: Jede Bestellung ist ein Unikat.

Die Anzahl der möglichen Kombinationen steigt mit den verfügbaren Bauteilen rasant an. Damit habe ich als Benutzer das Gefühl, nach erfolgreicher Konfiguration ein wahres Unikat in den Händen zu halten. In der Realität hingegen treten Duplikate häufiger auf, als man meint: Mit der Zeit kristallisieren sich bei bestimmten Produktgruppen Favoriten heraus, die in ähnlicher Form regelmäßig konfiguriert werden. Nichtsdestotrotz sehe ich „mein“ Produkt als ein einzigartig an, welches in seiner Form nur einmal auf der Welt vorhanden ist. Das ist exklusiver, als selbst eine limitierte Edition je sein kann. Das wiegt gerade bei Produkten aus der Kategorie Lifestyle schwer. Hier lässt sich die Individualisierung auf die Spitze treiben: Mit der persönlichen Signatur, realisiert über Lackierung, Gravur und Einstickung.

Jede Konfiguration wirkt wie ein Unikat.
Jede Konfiguration wirkt wie ein Unikat.

Vorteil #3: Ich kann sehen, was ich bekomme, bevor ich es kaufe.

Praktisch alle Produktkonfiguratoren visualisieren das Produkt. Die bildliche Darstellung geht dabei häufig über reine Produktbilder hinaus: Mithilfe interaktiver Tools kann der Kunde die Ansicht verschieben, drehen, zoomen und so das Produkt von allen Seiten betrachten. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Bei der 360°-Ansicht ist der konfigurierte Artikel um eine Achse drehbar. Der Besucher kann das Produkt deshalb von allen Seiten begutachten.
  2. Die 3D-Visualisierung bietet eine noch größere Freiheit: Ein digitales Rendering des Artikels ist aus allen erdenklichen Blickwinkeln einsehbar.

Durch diese visuelle Kontrolle verschaffen sich Kaufinteressenten ein deutlich detaillierteres Bild. Das erleichtert zum einen die Kaufentscheidung, und senkt die Wahrscheinlichkeit, dass das bestellte Produkt nicht den Erwartungen entspricht. Außerdem erfreulich für den Verkäufer: Die Rücklaufquote sinkt.

Vorteil #4: Das Produktverständnis steigt.

Ein Argument, welches vor allem bei B2B-Konfiguratoren schwer wiegt. Ein aufgeräumter Konfigurationsprozess mit sinnvollen Einzelschritten führt mich als Benutzer durch die Konstruktion des Produkts. Der Prozess folgt einem Schema:

  1. Von Grob nach Fein – wie beispielsweise bei einem Gebäudekonfigurator: Man beginnt bei den Abmessungen und arbeitet sich davon ausgehend zu den Details wie den Fenstern vor.
  2. Nach Komponenten – wie die Konfiguration eines Fahrzeugs zeigt: Von technischen Bauteilen über das Exterieur bis hin zur Innenausstattung erarbeite ich mir mein Traumauto.
  3. An realen Vorgängen orientiert – bei technischen Anlagen in der Produktion: Die Konfiguration verläuft entlang des „Förderbandes“, vom Input der Rohmaterialien über die Verarbeitung und Qualitätskontrolle bis hin zur Übergabe an den nächsten Produktionsschritt.

Der Benutzer setzt sich mit diesen Schritten und den einzelnen Komponenten auseinander. Das Produktverständnis steigt. Auch ein begleitender Produktberater hat mit dem Konfigurator ein Tool zur Hand, welches den Verkaufsprozess unterstützt.

Vorteil von Konfiguratoren: Das Produktverständnis steigt.
Vorteil von Konfiguratoren: Das Produktverständnis steigt.

Fazit zum Thema Vorteile von Konfiguratoren

Alle vier Vorteile lassen sich in einem einfachen Gedanken zusammenfassen: Durch den Konfigurator setze ich mich als Kunde mit dem Produkt intensiv auseinander. Infolgedessen lerne ich es kennen und baue ich eine emotionale Bindung zu Produkt und Marke auf. Natürlich man auch rein rational begründen, dass das individualisierbare Produkt eine bessere Passung liefert als ein Artikel von der Stange. Die Emotion als unterbewusster Kaufmotivator ist jedoch nicht zu unterschätzen.

Nutzt Ihr Unternehmen die Vorteile von Konfiguratoren? Kontaktieren Sie mich hierzu!

Patrick Greiler

Patrick Greiler
Geschäftsführer